Gränsfors Bruks Trekkingbeil: Die Entscheidung für das Gränsfors Bruks Beil war schnell getroffen. Die natürliche Schönheit der Axt, die Verarbeitung, das präzise geschmiedete Axtblatt, die Schnitthaltigkeit der Schneide und die universelle Einsetzbarkeit sprechen einfach für sich. Die Axt kam rasiermesserscharf bei mir an (im wahrsten Sinne des Wortes - der Test erwies sich positiv, nachdem durch einmaliges entlengfahren am Arm kein einziges Haar mehr vorhanden war). Das Axtblatt war etwas eingefettet um Rostresistenz zu gewährleisten. Diese Axt ist einfach ein Traum. Die Handabung top, Die Schärfe unübertroffen, die Grösse ein wahnsinn. diese "kleine" Beil kann ebenso zum Fällen von kleinen bis mittleren Bäumen genutzt werden.

 Foto von: Wildmark

Doch der Haupteinsatzzweck liegt wohl im zerteilen von Holz fürs Lagerfeuer, sowie für Schnitz- und Bastelarbeiten. Jeder Schmied in der Gränsfors Bruks Schmiede hinterlässt durch "stempeln" seine Initialen und gewährt somit die präzise und absolut einwandfreien Eigenschaften der Axt und dessen Qualität. Das Prei-Leistungsverhältnis bei Gränsfors Bruks stimmt zudem auch. Eine Top Axt und bestens für den Waldläufer und Puristen geeignet.

Ortlieb Xtremer: Wasserdichter Packsack, der auch für grössere Expeditionen genügend Platz aufweist. Dieser Packsack hat sich schon unzählige Male bewährt und ich möchte diesen keinesfalls mehr missen möchten. Was jedoch abgeht, wenn man mal länger unterwegs ist ist ein Hüftgurt, der die Last besser stützt. Der angebrachte Brustgurt ist zwar ein nettes Accessiore, jedoch unterstützt dieser die Last nicht wirklich. Ein Hüftgurt wäre auf jeden Fall eine bessere Wahl gewesen. Wenn der Packsack nicht zu vollgepackt wurde und unter 15kg bleibt, lässt sich dieser dennoch auch über weitere Strecken gut transportieren. Die Tragegurte sind weich und gut gepolstert. Das Fassungsvermögen von 109 Liter ist enorm und auch wenn man nur wenige Dinge reinpackt, lässt sich der Packsack sehr gut tragen, da der fehlende Inhalt durch weiteres aufrollen des Packsackes nicht stört.

 Foto von: Cyclestore

Es gibt auch eine kleinere Version des Packsackes (Modell: X-Plorer) mit 35 Liter Volumen, welcher für Tagestouren oder Kurzausflüge bzw. für Minimalisten sicherlich besser geeignet ist. Doch wenn man seine Campingküche (Kocher, Töpfe, etc.) sowie Iso-Matte, Tarp / Zelt, Hängematte, Messer, Axt,... unterbringen möchte ist das grössere Modell (Xtremer) sicher die bessere Wahl. Da der Sack zu 100% Wasserdicht ist (auch der Rollverschluss hält hier was er verspricht) ist dieser auch für Kanutouren bestens geeignet. Ortlieb hat einen eigenen Kanusack im Programm der gigantische 240 Liter Fassungvolumen aufweist. Dieser Packsack ist meiner Meinung nach für Kanutouren bestens geeignet, jedoch zum tragen auf längeren Strecken oder auf unwegsamen Gelände ungeeignet.

Das Backpacker´s Knife: Ein sehr gutes Messer ist Philip Siddell´s Backpackers Knife. Dieses handgemachte Messer schmiedet Philip Siddell selbst. Alle Eigenschaften wie Grösse, Form, Griffmaterial etc. kann man selbst wählen - das daraus enstehende Messer ist ein UNIKAT, welches zudem genau auf die jeweiligen Bedürfnisse jedes einzelnen abgestimmt werden kann. Philip Siddell beantwortete jede Mail am selben Tag, was einem das Gefühl vermittelt gut beraten und aufgehoben zu sein. Philip verwendet O1 Stahl - einen High Carbon Steel, der Schnitthaltigkeit und Schärfe hervorragend vereint, leicht zu schärfen ist und daher im Outdooreinsatz (Survivalbereich) bestens geeignet ist.

 Foto von: Philip Siddell

Philip steckt sehr viel Liebe ins Detail. So wird für jedes Messer eine genau passende Lederscheide aus 3mm Rindsleder handgefertigt und nass ans Messer angepasst. Die Schönheit dieses Messers, sowie die universelle Einsetzbarkeit machen dieses Messer zu einem unverzichtbaren Begleiter. Dass das Messer rasiermesserscharf ausgeschliffen ist versteht sich bei einem solchen Meisterwerk von selbst. Durch den nicht rostfreien O1 Stahl ist zwar ein wenig Pflege nötig (Messer nicht im feuchten / nassen leigen lassen, ab und zu einölen / einfetten) jedoch gibt es viel empfindlichere Stähle als den O1 und wer seinem Begleiter ab und zu die aufmerksam gibt die er benötigt wird im Gegenzug nie enttäuscht werden. Dieses Messer ist geeignet für alle Aufgaben, die ein Messer meistern muss in der Natur.

Update: PHILIP SIDDELL hat die Messermacherei leider eingestellt!

Schlafplatz:  Der richtige Schlafplatz und die Auswahl des "Gerätes" ist gerade beim Schlaf enorm wichtig. Der menschliche Körper kann nur dann Höchstleistungen erbringen, wenn er ausreichend und guten Schlaf bekommt um seine Energien wieder aufladen zu können. Gerade draussen ist es äusserst entscheidend dem Körper vor Kälte, Jitze, Nässe, Wind, ungebetenen Gästen (Krabbelgetier aller Art) zu schützen um somit Bestmögliche Schlafkonditionen zu gewährleisten. Da ich ein Naturliebhaber und Purist in Sachen Ausrüstung bin (weniger ist oft mehr - von dem Wenigen aber bestmögliches Equipment) kommt für mich ein Zelt nicht in Frage. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum Einen ist man in seinem Zelt zu "eingesperrt um die ganze Schönheit der Natur bewundern zu können, weiters ist das Auf- und Abbauen meist sehr zeitraubend (was bei Regen einen entscheidenden Nachteil birgt), das zu schleppende Gewicht im direkten Vergleich zu einem Tarp äusserst hoch ist und die Preise für "gute" Zelte aus meiner Sicht immens sind. Für mich ist ein Tarp die Beste und Einzige Wahl. Natürlich bleibt diese Wahl jedem selbst überlassen, meine ist jedoch gefallen. Die Vorteile eines Tarps übertreffen die eines Zeltes bei weitem. Ein Tarp ist schnell aufgebaut, kostengünstig, überall anwendbar (auch auf unwegsamen Gelände), man ist "offener mit der Natur verbunden", individuell aufstellbar, leicht vom Gewicht, platzsparend, und bietet mehr als ausreichenden Schutz vor Regen. Ich persönlich habe mich für ein DD Tarp2 entschieden ( vonDDHammocks ).

 Foto von: Song of the paddle

Dieses Tarp hat eine Fläche von 3x3m und ein Packmaß von 30x15cm. Zusammen mit der DD Travel Hammock (2008 Version) ergibt dies eine Kombination, die jedem Zelt überlegen ist. Die DD Travel Hängematte (2008 Version) hat ein Moskitonetz integriert (abnehmbar) und eine doppellagige Liegefläche, in der eine Isomatte optimal eingelegt werden kann. Die Hängematte mit einer Liegefläche von 2,7x1,4m hat ein minimales Gewicht von 950g und ist wie das Tarp auf 30x15cm verpackt. Durch die Hängematten - Tarp Kombination liegt man nicht am Boden, der dem Körper Kälte entzieht, man ist geschützt vor sämtlichen Krabbelgetier, geschützt vor Regen und auch von Moskitos und Insekten geschützt (integr. Moskitonetz).

Die Isomatte: Ein wichtiger Aspekt zum Thema Schlaf ist die Auswahl der richtigen Isomatte. Der Markt ist so überschwemmt von div. Herstellern, dass man von wirklich miesen isomatten bis hin zum Topprodukt alles finden kann. Für mich kommen nur Top-isomatten in Frage - Man bedenke: Für seine Matratze zu Hause geben die meisten enorme Summen aus (was auch richtig so ist, denn der Mensch "verschläft" 1/3tel seines Lebens), also warum nicht auch für die Isomatte etwas investieren?

 Foto von: Exped

Gerade in der Natur draussen ist eine Isolation gegen Kälte von grosser Bedeutung. Wie schon weiter oben erwänht ist ein guter Schlaf unumgänglich um genügend Energien aufweisen zu können (sei es für Expeditionen, Campingtrips, oder einfach so). Die Downmat von der Fa. Exped bietet all das, was ich unter einen hervorragenden Isomatte verstehe. Die Downmat ist eine Daunengefüllte Isomatte von 7cm oder 9cm Höhe, welche über den mitgelieferten Packsack aufgepumpt wird (10-15 Luftfüllungen reichen aus um die gesamte Matte aufzupumpen). die Isolation durch Luft und Daune ist meiner Meinung nach unübertroffen. Der Preis ist nicht gerade günstig, jedoch das Preis - Leistungsverhältnis absolut vertretbar.

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